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Wird Ebola die Pest des 21sten Jahrhunderts?

Virologe bricht Gesetz, aus Verzweiflung

Ist das die Mode der Endzeit? Bild: afp / Cellou Binani
Ist das die Mode der Endzeit? Bild: afp / Cellou Binani

Die Horrornachrichten über Ebola reissen nicht ab. Stehen wir nicht nur vor einem ökonomischen Abgrund, Überschuldung aller alten Industrienationen, und vor einem sozialen Abgrund, zunehmende Vereinsamung, Isolierung und Verblödung einer handy-süchtigen Generation, sondern auch vor einer Seuche, die u.U. große Teile der Menschheit hinraffen könnte?

Mit anderen Worten: Wird nun endlich die von vielen lang erwartete Apokalypse auf mehreren Ebenen unserer Kultur eintreten?

Meine Meinung lautet: möglich, aber nur wenn wir es zulassen, indem wir den Informationen verschiedener, um nicht zu sagen ALLER Massenmedien glauben und uns in Panik versetzen lassen.

Es ist ähnlich wie bei Krebs: Was hier eine individuell gestellte Diagnose anrichtet (Panik, Autoritätshörigkeit, Todesangst, Todeserwartung), könnte auf über-individueller Ebene eine Diagnose „Crash kommt“ bewirken: „nach Strohhalmen greifen“, „etablierten Autoritäten (wieder) glauben“, „radikalen Wegen folgen“ und schliesslich „‚vorschriftsmäßig‘ zugrunde gehen“ (nach dem Motto: Chemotherapie erfolgreich, Patient tot – wie nicht anders zu erwarten und ja bereits vorher angekündigt).

Spaß beiseite, hätte ich beinahe gesagt – das Thema ist zu ernst.

Jeder „weiß“ mittlerweile, dass Ebola ein Virus ist. Das hatten wir doch schon mal in den 80er und 90er Jahren. Damals galt als sicher, dass HIV, was praktischerweise sogleich mit AIDS gleichgesetzt wurde, spätestens Anfang des 21. Jahrhunderts halb Afrika ausgerottet haben würde.

Ein gewisser Peter Gauweiler, CSU, forderte damals den Zwangstest auf HIV nicht nur vor Einstellungen in den öffentlichen Dienst, sondern für die gesamte Bevölkerung, mit der damals logisch scheinenden Konsequenz, dann alle positiv getesteten Personen zu ISOLIEREN. Wie war das denn bitte im Detail geplant? Ich möchte es nicht wissen – es kam ja auch nicht so weit. Es zeigt uns jedoch, dass Panik auch (sonst vernünftige) Politiker befällt.

Zurück zu Ebola:

Ich lese, dass man Betroffene in Westafrika zu „Versuchskaninchen“ gemacht habe, indem man ihnen ein bisher nicht pharmazeutisch zugelassenes Medikament verabreicht habe, mit der Absicht ihnen sozusagen unbürokratisch zu helfen. Das wird z.B. heute hier diskutiert: Deutschland Radio Kultur.

Interviewt wird der Virologe Bernhard Fleischer, der das Vorgehen, das in Westafrika praktiziert wird, verteidigt – wie ich finde völlig zu Recht. Die Sensation liegt in der Aufweichung bisher sakrosankter Regeln, um nicht zu sagen „Gesetze“, wie sie zumindest in Europa und Nordamerika gelten.

Rechtlich ist es nicht zulässig, dass ein Medikament an Patienten verabreicht wird, das bisher kein regelkonformes pharmazeutisches Zulassungsverfahren durchlaufen hat. Man dürfte diesen Patienten eigentlich nur zugelassene und nachgewiesen unwirksame Medikamente verabreichen – man müsste sie buchstäblich vorschriftsmässig sterben lassen!

Nun aber stellt sich ein Virologe hin und sagt, dass dieses gesetzeswidrige Verfahren erlaubt sei – in diesem Fall freilich nur.

So schön es ist, dass hier ein Mediziner mal Herz zeigt … – ich frage mich unwillkürlich: Warum eigentlich nur hier, warum nicht auch bei anderen unheilbaren Erkrankungen Medikamente und Verfahren „freigeben“, die bisher nicht als wirksam anerkannt sind, den Betroffenen jedoch eine Chance eröffnen und in vielen nachgewiesenen Einzelfällen auch bereits geholfen haben?

Ich denke an so profane, aber bisher nicht anerkannte Verfahren wie die Triggerpunktauflösung von Wolfgang Bauermeister oder Furter. Der Kabarettist Dieter Hildebrandt hat in seinem Vorwort in Bauermeister’s Schmerzfrei durch Osteopraktik recht treffend in unnachahmlich ironischer Art die Absurdität der Krankenkassenmentalität beschrieben, die uns vorschriftsmäßig bevormundet und im Extremfall zum Tode verurteilt.

Es gibt viele andere Beispiele. Um nur ein Verfahren zu nennen, das in Bezug zu Ebola, jedoch auch anderen viralen Erkrankungen wie Dengue Fieber, das ebenfalls tödlich verlaufen kann, relevant wäre: Die Hochdosis Askorbinsäure-Anwendung wie z.B. von Irwin Stone und Fred R. Klenner praktiziert.

Mir ist nicht bekannt, wie hoch die Kosten der experimentellen Behandlung in Westafrika sind. Ich vermute erheblich höher als die einer Hochdosis Askorbinsäure-Therapie, die aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens ebenso große Erfolgsaussicht hat. Kann es sein, dass der Virologe Bernhard Fleischer noch nie von Irwin Stone, Linus Pauling und Fred Klenner gehört hat?

Eines ist klar: Auch mit Ebola wird sich ein gutes Geschäft machen lassen, wie folgendes Video zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=I_ByO2Dwj5Y

Aber erst frühestens ab 2015/6 – vorschriftsmäßig eben.

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